Putenbrust, Fenchel-Möhren-Petersilienwurzel-Gemüse und Hirseflocken

Fenchel ist ein tolles und sehr gesundes Gemüse, eignet sich übrigens hervorragend zur Schonkost bei Erkrankungen, zusammen mit den Möhren.

Putenbrust, Fenchel-Möhren-Petersilienwurzel-Gemüse und Hirseflocken

Zusammenstellung: ca. 50 % Fleisch, ca. 30 % Kohlenhydrate, ca. 20 % Gemüse
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 25 Minuten
Tagesration für: 10 kg Körpergewicht

Zutaten

Mögliche Aufteilung

  • 125 g Putenfleisch
  • 75 g Hirseflocken, eingeweicht
  • 20 g Möhren
  • 20 g Fenchel
  • 10 g Petersilienwurzel
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Kurkumapaste

Anleitungen

Für die (teilweise) Rohfütterung

  • Die Hirseflocken in etwas Wasser einweichen, ca. 20 Minuten stehen lassen.
  • Gemüse putzen, in Stücke schneiden, in den Mixer geben und klein raspeln, bzw. pürieren.
  • Alle Zutaten vermischen und auf die gewünschten Mahlzeiten aufteilen. Öl und Kurkuma-Paste erst kurz vor der Fütterung zugeben.

Kochen im Thermomix:

  • Die Hirseflocken in etwas Wasser einweichen, ca. 20 Minuten stehen lassen.
  • Gemüse putzen, in Stücke schneiden, alles in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 etwa 10 Sekunden klein raspeln.
  • Geraspelten Gemüse-Mix aus dem Mixtopf in den Gareinsatz geben. 500g Wasser in den Mixtopf füllen, Gareinsatz mit dem Gemüse einhängen. Mixtopfdeckel ohne Messbecher aufsetzen.
  • Putenfleisch in den Varoma geben, Varoma auf Mixtopfdeckel aufsetzen, mit Varoma-Deckel verschließen, 15 Min./Varoma/Stufe1 garen.
  • Wie bei der Rohfütterung die Zutaten mischen und auf die Mahlzeiten aufteilen. Öl und Kurkuma-Paste kurz vor der Fütterung zugeben.

Infos zu den Zutaten:

Kokosöl sollte man nur in Bio-Qualität kaufen, da das billige Kokosöl, was man z. B. häufig auch in Asiashops bekommt, nicht über die positiven Eigenschaften verfügt. Man kann Kokosöl sowohl zur innerlichen als auch äußerlichen Anwendung nutzen. HIER kannst du nachlesen, warum Kokosöl fester Bestandteil der Zeckenprophylaxe sein sollte.

Tipp1: Öle sollten fester Bestandteil der Hundeernährung sein, sie liefern vor allem essentielle Fettsäuren. Ich achte auf gute Qualität und kaufe Leinöl, Hanföl oder auch erwähntes Kokosöl nur in Bio-Qualität. Lachsöl hat zwar ein gutes Fettsäurenverhältnis und ist reich an den guten Omega-3-Fettsäuren, ist aber auch häufig stark mit Schadstoffen belastet, daher sollte es nur in Maßen gefüttert werden. Je nach Größe und Gewicht des Hundes fütter man 1TL – 1 EL pro Tag.

Tipp2: Kurkuma ist ein Gewürz, das in Indien häufig verwendet wird. Es ist auch bekannt unter dem Namen gelber Ingwer und verfügt über eine Reihe sehr guter Eigenschaften. Die Kurkumapaste (auf dem Bild unten das Glas mit der Aufschrift “Glück”) lässt sich sehr einfach herstellen und kann auch in der Hundeernährung gut eingesetzt werden. HIER kannst du nachlesen, wie die Paste hergestellt wird und wie sie angewendet werden kann.

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Über Anke Jobi 145 Artikel
Anke Jobi, 1967 geboren, wohnt im oberbergischen Land in der Nähe von Köln. Sie ist zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Buchautorin (Clean Feeding) und schreibt als freie Autorin für diverse Printmagazine.

2 Kommentare

  1. Hallo Anke, dein Futter ist toll und ausgewogen. Dennoch habe ich eine Frage, fütterst du den keine Knochen und Innereien?
    Lg Simone

    • Hallo liebe Simone,

      wie ich schon in den möglichen Fragen zu den Rezepten unter den Rezepten erläutert habe, sind diese Rezepte nicht als eine komplett ausgewogene Mahlzeit zu betrachten. Jeder Hundehalter muss für sich natürlich entscheiden, wie er mit ein paar wichtigen Punkten, wie z.B. der Calciumversorgung umgeht. Auch Innereien sind ein Thema, das sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Ich persönlich füttere wenige Innereien, weil sie bei meiner Hündin Lucy immer zu sehr weichem Kot führen (ein Problem, das viele Hunde haben). Die Calciumversorgung handhabe ich unterschiedlich, mal mit Ergänzungen, auch mal mit Knochen (in letzter Zeit aber weniger, weil unser kleiner alter Herr die nicht mehr so gut verträgt – auch das kommt häufiger vor, dass Hunde im Alter manches nicht mehr so gut ab können).

      Die Rezepte sind also quasi eine Basis, die jeder einsetzen kann, und der man die individuellen Ergänzungen zufügen kann (sollte 😀 ).

      Liebe Grüße
      Anke

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